
- Verbesserung der Erfolge gesunder Schwangerschaften mit hinzukommender Zeit-, Strapazen- und Geldersparnis
- Gegenüber herkömmlichen Studien wird hierbei der Prozentsatz an Spermien mit eingeschränkter Unversehrtheit ihrer DNA ermittelt, welche zu Abort oder Fehlschlägen in den Behandlungen der assistierten Reproduktion führen.
- 60 Prozent der Männer mit fragmentierter Spermien-DNA erfüllen sich ihren Elternwunsch unter Anwendung der „Anexin-Säulen“.
Valencia (14. April 2012). Eine neuartige Studie der Spermien-DNA verbessert die Erfolge bei Behandlungen assistierter Reproduktion, indem der Prozentanteil an Spermien mit eingeschränkter Unversehrtheit ihrer DNA ermittelt wird. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Faktor, bei dem das Fortpflanzungspotenzial des Spermas vermindert wird.
Dies wurde heute von Herrn Dr. Miguel Ruiz Jorro, Co-Direktor CREAs, unterbreitet. Die Fälle bei denen der Mann eine genetische Veränderung in seiner Spermien-DNA vorweist werden immer häufiger. Dies führt zu Fehlschlägen in den Behandlungen der assistierten Reproduktion oder sogar zu wiederholten Aborts.
Der Co-Direktor von CREA (eines der ersten Zentren für Reproduktionsmedizin, welches mit der dynamischen Studie der Spermien-DNA arbeitet) hat hervorgehoben, dass diese neuartige Methode „die Erfolge gesunder Schwangerschaften mit hinzukommender Zeit-, Strapazen- und Geldersparnis verbessert“.
Laut Herrn Dr. Ruiz Jorro ist diese Studie weit effektiver, da sie im Gegensatz zur konventionellen Ejakulatanalyse Auskunft über eventuelle genetische Veränderungen der Spermien-DNA gibt, welche sich negativ auf die Entwicklung der Embryonen auswirken können.
„Unhabhängig von der Spermaqualität des Mannes, besitzen viele der Spermien einen Defekt in der Vollständigkeit ihrer DNA, dass heißt die DNA liegt in einem oder mehreren Punkten in einer der zwei Ketten oder in beiden nicht intakt vor, die in vielen Fällen nicht von der Eizelle reparabel sind“, so von CREA´s Co-Direktor berichtet.
An dieser Stelle unterstrich er, dass die Studie gezeigt hat, wie „bei einigen Patienten zwar anfänglichen kein hoher Prozentsatz an Spermien mit defekter DNA vorhanden war, ihre Moleküle sich jedoch während den Behandlungen der assistierten Reproduktion als instabil, wenig resistent und leicht zu spalten herausstellten.“
Aus diesem Grund (zum Identifizieren dieser Patientengruppe) wird die dynamische Studie der fragmentierten Spermien-DNA innerhalb von 24 Stunden angewandt, fuhr Herrn Dr. Ruiz Jorro fort, um somit die Spermien-DNA mit Anfälligkeit zu Defekten in seinen Ketten aufzudecken. Im Anschluss kann die passende Behandlung im Bereich der Reproduktionsmedizin zur Erzielung einer Schwangerschaft angewandt werden.
Die dynamische Bewertung der fragmentierten Spermien-DNA liefert weitaus brauchbarere und vollständigere Informationen als eine einzelne statische Bestimmung.
Für den Co-Direktor CREAs steht klar fest, dass bei Patienten mit instabiler Spermien-DNA die Lösung zur Verbesserung der Erzielung einer gesunden Schwangerschaft darin liegt, ein Spermium mit intakter DNA zu erhalten. Dieses kann durch eine immunomagnetische Selektierung der Samenzellen unter Anwendung der „Anexin-Säulen-Technik“, auch bekannt als MACS (aus dem Englischen Magnetic Activated Cell Sorting), herausgefiltert werden.
60 Prozent der Männer mit fragmentierter Spermien-DNA erfüllen sich ihren Elternwunsch dank der „Anexin-Säulen-Technik“.
Herr Dr. Ruiz Jorro hat kundgegeben, dass aktuell 60 Prozent der Männer mit fragmentierter Spermien-DNA ihren Wunsch Eltern zu werden mit Hilfe der neuen Technik der Anexin-Säulen verwirklichen. Dank der exklusiven Zusammenarbeit mit Frau Dr. Vanesa Y. Rawe, die weltweit als Pionierin in der Anwendung der selektiven Technik für Spermien gilt, steht CREA auf nationaler Ebene als Referenzzentrum in der Durchführung dieser Behandlungsart.
Diese Methode erlaubt die Auslese von Spermien mit intakter DNA, wodurch die Wahrscheinlichkeit, einen gesunden Embryo mit besserer Implantationsfähigkeit und normaler Weiterentwicklung hervorzubringen, erhöht wird.
Sofern von Herrn Dr. Miguel Ruiz Jorro erklärt wurde, erzielt man dank dieser Technik bedeutend bessere Schwangerschaftsraten, da genetisch gesunde Embryonen bei Paaren mit erhöhtem Prozentsatz an fragmentierter Spermien-DNA eingeführt werden können. Im Gegenzug hätte man unter Anwendung konventioneller Behandlungen nicht einen lebensfähigen Embryo erhalten können.
Hinzufügend schilderte er, dass diese Technik gegenüber bislang angewandten Behandlungen eine weit sichere, erfolgreichere und einfachere Methode darstellt. Es wird lediglich eine Samenprobe zur nachfolgenden Spermienselektierung mittels dem MACS benötigt.
Herr Dr. Miguel Ruiz Jorro unterstrich, dass die Anexin-Säulen-Technik eine Vereinfachung in der Behandlungen dieser Patientengruppe darstellt, da in solchen Fällen die Spermien mittels Durchführung einer Biopsie unter lokaler Anästhesie gezielt aus dem Testikel gewonnen wurden.
„Man hat ebenso die Schwangerschaftsraten bei diesen Patientengruppen verbessert. Aber das Risiko unreife Samenzellen mit verminderter Befruchtungsfähigkeit war sehr hoch und die Auslese der Spermien mit intakter DNA war unspezifisch im Gegensatz zu dieser Technik“. In diesem Zusammenhang hielt er fest, dass dank der neuen Technik „abgesehen von der für den Patienten schmerzfreien Durchführung, eine zielgerichtete Selektierung von Spermien vorgenommen werden kann, Spermien die mit höherer Wahrscheinlichkeit eine normale DNA vorweisen und folglich Embryonen mit höherem Implantationspotenzial und gesunder Weiterentwicklung ausbilden können“.


